Ist er verpflichtend?
Der Rechtsrahmen für den Digitalen Produktpass ist bereits in Kraft. Die Ecodesign-Verordnung für nachhaltige Produkte (ESPR) ist im Juli 2024 in Kraft getreten und legt den DPP als strukturelle Anforderung fest.
Die operative Verpflichtung wird schrittweise Sektor für Sektor gelten, sobald die Europäische Kommission die sektoralen delegierten Rechtsakte veröffentlicht. Die ersten betroffenen Sektoren werden sein:
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Textilien und Bekleidung
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Elektronik und Batterien
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Baumaterialien
Sanktionen und notwendige Konformität
Sobald die Verpflichtung für einen bestimmten Sektor in Kraft tritt, könnte die Nichteinhaltung der Anforderungen des Digitalen Produktpasses in schwerwiegenden Fällen zu Sanktionen, Verkaufsbeschränkungen und Ausschluss vom europäischen Markt führen.
Die Behörden werden die Verfügbarkeit, Richtigkeit und Zugänglichkeit der geforderten Informationen überprüfen. Nicht konforme Unternehmen würden wirtschaftliche Schäden riskieren, Verzögerungen, Wettbewerbsverluste und Reputationsschäden.
Die Verpflichtung wird Hersteller, Importeure und Händler betreffen.
Es ist daher wichtig, jetzt mit der Anpassung zu beginnen, digitale Systeme einzuführen und das Personal zu schulen. Frühzeitiges Handeln schützt das Geschäft und bereitet auf die Herausforderungen des europäischen Marktes vor.